Chispa

 

Happy-Chispa


Hallo,
viele liebe Grüße von mir aus Rotenburg im Norden. Ich bin jetzt schon größer geworden und etwa ½ Jahr alt. In meinem neuen „Rudel“ fühle ich mich echt wohl. Damit Ihr seht, dass es mir gut geht, kann ich Euch ja noch einmal so die Mitglieder des Rudels vorstellen:
Ich möchte mit „meiner“ Lisa anfangen. Gerne bin ich mit ihr zusammen und sie macht ganz viel mit mir. Am tollsten ist es im Reitstall. Ich komme ganz oft mit und spiele dann dort auch mit Leo (Schäferhund/Husky-Mix). Der ist echt cool und schnell und findet mich auch ganz nett. Die Haflinger-Stute „Sunny“, die Lisa reitet, darf ich schon manchmal am Strick halten oder auch zerren. Für die großen Ausritte bin ich ja noch zu jung, aber wenn Lisa auf dem Platz reitet, darf ich immer zusehen, hinterherlaufen oder mich mit Leo vergnügen. Die doofen Hühner auf dem Hof lassen mich noch ganz kalt. Ich hab’ mich daran gewöhnt.
Nicht ganz so gut finde ich manchmal die Hundeschule mit Lisa oder ihren Eltern. Dort muss ich gewaltig artig sein, immer zuhören und viel aufpassen. Dann werden verschiedene Übungen gemacht. Oft werde ich gelobt und bekomme ganz viele Leckerlis, inklusive Schokodrops, die ich doch so liebe. Zum Anfang und Abschluss gibt es eine Spielrunde mit allen „Teilnehmern“, das finde ich toll. Neben „Sitz“ und „Platz“ gibt es ja noch ganz viel zu lernen ...
In der Hundegruppe gibt es ganz viele Jack-Russel Terrier, zwei schwarze Labradore, einen Howawart, diverse Mischlingshunde/Hündinnen etc.
Irmi ist die „Mutter“ im Rudel. Sie geht morgens mit mir spazieren. Dabei habe ich mich in „Enrico“ verguckt. Ein toller, riesiger und wuscheliger lieber Kerl (Leonberger); der haut mich beim Spielen im wahrsten Sinne des Wortes um. Toll!!
Irmi gibt mir oft das Futter und abends darf ich manchmal mit ihr auf dem Sofa kuscheln. Wenn ich den richtigen Blick auflege, darf ich bei ihr viel mehr als bei Lisa (aber dafür darf ich mit Lisa manchmal ins große Bett!).
Der Herr im Haus, also der Anführer, ist Holger. Da er im Schichtdienst arbeitet, ist er immer einen halben Tag zu Hause. Dann gehen wir oft spazieren. Dabei habe ich schon viel gesehen. Vor ein paar Tagen sprang doch ein großes (fast so wie ich aussehendes)Tier, mein Herrchen sagte „Reh“, quer über den Weg. Da hab’ ich nicht gewusst, ob ich Angst oder Mut haben soll. Ich bin dann aber doch lieber zu Holger zurückgelaufen. Das fand er – glaube ich – auch ganz gut!! (Jaa!!) Eigentlich ist ja z.Zt. auch Leinenzwang. Mit Holger liege ich oft auf dem Teppichboden (manchmal vor dem Fernseher) und wir kuscheln schön oder wir spielen. Das Spielen finde ich ja sowieso ganz ganz toll, besonders draußen im Garten. Das Löcherbuddeln ist das Allerbeste ...
Dann ist da ja auch noch unser Rudelkater „Pauli“ – mein Kumpel. Ein echter Rabauke. Nachts ist er immer unterwegs – der weiß vielleicht Geschichten zu erzählen – und er prügelt sich auch ganz viel. Das sehe ich an der verschrammten Nase. Ansonsten schläft Pauli tagsüber. Manchmal schubbert er seine Nase an mir, zur Begrüßung. Na ja, was soll man davon halten? Aber mein Rudel meint, das sei ein gutes Zeichen.
...
Zum Rudel gehören auch noch Oma Helma und Schwager Edgar, die Beiden haben aber ihr eigenes „Revier“ und kommen nur manchmal vorbei. Verbieten können sie mir aber nichts. Das ist klasse. Helma ist die Älteste im Rudel und ganz gemütlich. Bei ihr darf ich einfach alles.
Oft besuchen wir andere Rudel und auch da habe ich wirklich viele Spielkameraden. Sie sind oft viel größer, aber ich liebe größere Freunde, „Monti“ z.B, ein pyrenäischer Hirtenhund. Einfach ein charmanter Depp – ich bin natürlich viel viel schneller und klaue immer seine Knochen, die er im Garten verbuddelt hat. Dann ist da noch „Paula“, meine Retriever-Freundin, bei der ich auch im Korb mitschlafen darf, wenn wir länger zusammen sind. Paula war auch meine erste Freundin in Rotenburg. Und dann ist da noch „Nike“, ein kleines Zwergschnauzer-Mädel. Die ist aber viel kleiner, aber genauso wild wie ich. Prima.
Mein Leben hier im Norden ist rund um gut, und ich bin froh, dass ihr mich aus Mallorca mitgenommen habt und für mich jetzt ein „Rudel“ gefunden habt, das mich respektiert, mir zeigt, im Leben zurecht zu kommen und bei dem ich glücklich bin. Die mögen mich glaube ich wirklich sehr, denn oft werde ich ordentlich gedrückt und geknuddelt.
Irgendwann im Sommer möchte ich doch einmal in meiner "alten" Pflegestelle vorbeikommen, um das neue Zuhause zu sehen und um den Bodo wiederzusehen (Bodo heißt übrigens auch der Plüschelefant, den ich mitnehmen durfte, leider hat der schon ganz schön gelitten, seitdem ich hier bin, Oma muss ihn immer wieder operieren, denn er verliert einfach seine „Zauberwatte“.
Bis zum eventuellen Wiedersehen melde ich mich dann aber noch 'mal.
Bis dahin, lasst es Euch gut gehen (so wie mir!)
Eure Chispa
Chispa mit ihrer neuen Familie
Chispa im neuen Heim

Chispas neue Freunde